Transparenz
Daten & Quellen
Queer da führt keine eigenen Einträge. Jeder Ort stammt aus einer der Quellen unten und verlinkt dorthin. Die Quellen werden automatisch abgeholt, die Karte wird neu gebaut, sobald eine Quelle neue Daten liefert, spätestens stündlich.
Termine in der Zeitleiste sind aus den Zeitangaben der Quellen abgeleitet (etwa „jeden 2. Montag im Monat, 16–18 Uhr“). Was sich nicht sicher lesen lässt, steht ohne Datum auf der Karte, mit dem Text der Quelle. Öffnungszeiten, zum Beispiel von Bars und Zentren, sind keine Termine und stehen deshalb dauerhaft auf der Karte.
Datenstand
Stand wird geladen …
| Quelle | Zuletzt abgeholt | Einträge |
|---|
Jede Woche wird jede Quellseite noch einmal geöffnet. Dabei wird nicht nur geprüft, ob sie antwortet, sondern auch, ob das Angebot dort überhaupt noch steht — gesucht wird ein unterscheidungskräftiges Wort aus dem Namen, sonst der Kontakt, sonst die Adresse. Antwortet eine Seite dreimal hintereinander gar nicht mehr, verschwinden ihre Einträge von der Karte. Nennt sie ihr Angebot dreimal nicht mehr, wird der Eintrag von Hand angesehen. Eine langsame Seite zählt nicht als tote Seite, und eine Seite ohne lesbaren Text zählt als „weiß nicht“, nicht als „weg“.
Quellen & Lizenzen
- Queere und queerfreundliche Orte, queere Beratung: © OpenStreetMap-Mitwirkende, Open Database License (ODbL).
Queere Orte sind Lokale, Saunen, Kultur- und Treffpunkte und Praxen, die in OpenStreetMap das Merkmal
lgbtqtragen. „Queerer Ort“ heißt dortlgbtq=primary, „ausdrücklich queerfreundlich“ heißtlgbtq=welcome. Bewusst nicht gezeigt werden Orte, an denen Menschen wohnen oder übernachten — Wohnheime, Notunterkünfte, Unterkünfte für Geflüchtete —, egal für wen und wie sie markiert sind: diese Karte darf niemandem eine Adresse liefern, an der Menschen angreifbar sind. Beratung für Geflüchtete an einer öffentlichen Adresse wird gezeigt; bei Einrichtungen für Geflüchtete, die nicht ausdrücklich als Beratung eingetragen sind, bleibt der Ort im Zweifel weg. Ebenfalls nicht gezeigt werden Läden aller Art, auch wenn sie in OpenStreetMap so markiert sind: Das ist eine Karte für Hilfe und Gemeinschaft, und ein Geschäft ist kein queerer Ort, nur weil es sich an queere Kundschaft richtet oder jemand es so eingetragen hat (darunter waren Supermärkte und eine Optikerkette). Filialen von Ketten, die nur als „queerfreundlich“ markiert sind, fehlen aus demselben Grund. Leder-, Fetisch- und Cruising-Clubs stehen nicht unter „Queere Orte“: queer ist nicht gleich Sex. Sie werden weiterhin erkannt und in eine eigene Kategorie sortiert, damit sie nicht versehentlich bei den queeren Orten landen — angeboten werden sie seit dem 23.09.2026 nicht mehr: keine Kachel, kein Filter, nicht Teil von „alle Themen“. Das Merkmal in OpenStreetMap kann jede*r setzen, meist ohne Beleg. - Queere Jugendgruppen: tra-la-carte des Queer Lexikon e.V., CC BY-SA. Die BDSM-Stammtische der SMJG, die die Karte ebenfalls führt, stehen unter Fetisch & Kink, nicht unter den queeren Gruppen: SM ist nicht gleich queer. Das gilt für jede Quelle. Stammtische und Gruppen dieser Kategorie werden wie queere Gruppen nur ungefähr gezeigt, Clubs und Bars genau.
- Beratung, Treffpunkte und Netzwerke für geflüchtete LSBTI-Personen: Verzeichnis von Queer Refugees Deutschland (LSVD-Verein für europäische Kooperation e.V.). Keine Lizenz veröffentlicht; übernommen werden Name, Ort, Kontakt und der Link auf den Eintrag, der das Angebot in neun Sprachen erklärt. Alle Einträge werden nur ungefähr und ohne Adresse gezeigt: das Verzeichnis enthält neben geförderten Beratungsstellen auch ehrenamtliche Netzwerke mit privaten Telefonnummern.
- Queere Gruppen in Berlin und Brandenburg: der Veranstaltungskalender des LSVD⁺ Berlin-Brandenburg — Jugendtreffs, Regenbogenfamilien-Gruppen, Queer Café, Hilfe für queere Geflüchtete. Nur Titel, Zeit, Ort und Link; Termine online oder am Telefon haben keinen Ort und fehlen auf der Karte. Alle Termine werden nur ungefähr gezeigt.
- Queere Gruppen im Saarland: die Gruppenseiten von LSVD⁺ Saar samt der Reihe Stadt.Land.Queer, von Hand erfasst und mit Prüfdatum versehen — nur Name, Treffzeit, Ort und Kontakt.
- Queere Angebote in Kreisen ohne Eintrag: Im September 2026 hatten 200 der rund 400 Kreise keinen einzigen queeren Eintrag. Für sie wurden Jugendpflege, Gleichstellungsstellen, Mehrgenerationenhäuser, Beratungsstellen, kleine CSD-Vereine und die Lokalpresse durchgesehen. Aufgenommen ist nur, was auf der Seite des Trägers oder einer amtlichen Seite steht und was beim erneuten Öffnen dieser Seite auch wirklich dort stand; ein Zeitungsartikel allein reicht nicht. Wo kein Rhythmus veröffentlicht ist, bleibt die Zeit leer — nichts wird geraten. „Kein Eintrag“ heißt: nichts gefunden, nicht: es gibt nichts.
- Ansprechstellen der Polizei für LSBTIQ*: benannte Stellen für Betroffene queerfeindlicher Straftaten, je Land auf der Seite der jeweiligen Polizei geprüft. Aufgenommen sind nur die Stellen, nie die Beamtinnen und Beamten mit Namen, und nur funktionsbezogene Kontakte. Thüringen und Bayern haben keine queer-spezifische Stelle.
- Queere und trans Gruppen vor Ort: gefunden über das Linkverzeichnis von trans-jugend.de (Bundesverband Trans* e.V.); übernommen werden nur Name, Stadt/Region und Links, keine Texte.
- Termine der Gruppen: von den Webseiten der Gruppen selbst, wenn sie ihre Termine maschinenlesbar veröffentlichen (Veranstaltungskalender, iCal, strukturierte Daten). Jeder Termin verlinkt auf die Seite der Gruppe.
- Ortsdaten: Gemeinden und ihre Lage aus den Verwaltungsgebieten des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (© GeoBasis-DE / BKG, VG250, dl-de/by-2-0); Adressen ohne Koordinaten werden über Nominatim (OpenStreetMap, ODbL) verortet.
- Seiten der Einrichtungen selbst: Wo eine Quelle Adresse, Zeiten oder Kontakt nicht nennt, liest die Karte die eigene Webseite der Einrichtung (Startseite, Kontakt, Impressum, Öffnungszeiten; robots.txt wird befolgt, jede Seite etwa alle 30 Tage neu). Übernommen wird nur, was dort wörtlich steht, nur für diesen Ort in seinem eigenen Ort, nie eine Adresse oder Nummer, die zu einer Person gehört. Solche Einträge nennen „Seite des Trägers“ als Quelle.
- Webseiten gefunden über Overture Maps: Overture Maps Foundation, Orte-Daten von Meta, Microsoft und anderen, Community Data License Agreement – Permissive 2.0. Nur als Wegweiser: Eine dort gefundene Webseite erscheint erst, wenn sie gelesen wurde und nachweislich von genau diesem Ort handelt.
- Queere Treffen und Partys: die Terminseiten von queer.de und öffentliche Mobilizon-Instanzen; übernommen werden Titel, Zeit, Ort und Link, mit Quellenangabe.
- CSDs und Pride: CSD Deutschland e.V. und DemokraTEAM. Sie stehen hier als Gäste; ihr Zuhause ist Wir gehen hin, dort stehen Startzeit und Treffpunkt.
Fehlt ein Ort oder stimmt etwas nicht? Am wirksamsten ist eine Korrektur direkt bei der Quelle; die Karte übernimmt sie beim nächsten Abruf.
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten stehen bei den Quellen sehr verschieden da: OpenStreetMap schreibt sie in einer eigenen Syntax
(Mo-Do 09:00-15:00; Sa,Su,PH closed), die Seiten der Träger in Prosa. Die Karte übersetzt beides in
dieselbe Form — sieben Wochentage mit Zeitspannen — und schreibt sie erst daraus in der Sprache aus, in der
die Karte gerade gelesen wird. Aus Mo, Sa, So off / Di-Fr 13:30-20:00 wird
„Montag geschlossen · Dienstag bis Freitag 13:30–20:00 · Samstag, Sonntag geschlossen“.
Von den rund 6.200 Angaben aus OpenStreetMap versteht die Karte 92 Prozent; 5 Prozent sind reine Hinweise („nach Vereinbarung“), 2 Prozent lässt sie stehen, wie sie sind — Schulferienregeln, Jahreszeiten, Kalenderwochen. Halb verstandene Zeiten wären schlimmer als gar keine, deshalb behält ein Eintrag lieber die Originalschreibweise, als dass die Karte eine Öffnungszeit behauptet.
Auch Regeln wie „jeden ersten und letzten Samstag“ werden mitgeführt und ausgeschrieben. Wer nur „Samstag 10–14 Uhr“ liest, fährt zwei von vier Samstagen umsonst.
Wie sicher ist eine Angabe?
Bei jeder Zeitangabe steht, woher die Karte sie hat. Das ist nicht dasselbe wie „stimmt“ — aber es sagt, wie viel man ihr zutrauen kann:
- ✓ Aus strukturierten Daten übernommen: Die Quelle gibt die Zeiten in einer festen, maschinenlesbaren Form heraus —
ein Kalender der Gruppe (iCal, schema.org, Kalender-Erweiterung) oder
opening_hoursin OpenStreetMap. Die Karte liest sie, ohne zu deuten. - ✓ Von Hand eingetragen und geprüft: Ein Mensch hat die Zeiten in die Zeitmaske eingetragen (ein Vorschlag oder eine Korrektur), und sie wurden geprüft, bevor sie auf die Karte kamen.
- ✓ Nach festem Seitenprofil gelesen: Für Terminseiten ohne maschinenlesbaren Kalender gibt es ein festes Profil der Seite (welcher Block ein Termin ist, wo Titel, Tag und Uhrzeit stehen). Es gilt erst, wenn es die Termine, die zwei Sprachmodelle übereinstimmend gelesen haben, selbst wiederfindet; danach liest es die Seite ohne KI. Findet es plötzlich nichts mehr, lesen wieder die Modelle.
- ! Von KI aus dem Text gelesen: Die Quelle schreibt die Zeiten nur als Text. Zwei Sprachmodelle haben ihn unabhängig gelesen, beide kamen zum selben Ergebnis, und jede Zeit steht wörtlich im Text. Trotzdem ist es eine Lesart: bitte vor dem Hingehen beim Träger prüfen.
- ! Aus dem Text der Quelle gelesen: feste Regeln haben die Zeiten aus dem Text gelesen, ohne zweite Lesart. Ebenfalls bitte prüfen.
- Datum der Quelle: ein Termin, den eine Plattform oder Liste selbst mit Datum veröffentlicht; die Karte übernimmt ihn, ohne etwas zu deuten.
So verteilt es sich gerade, je Quelle (ein Eintrag zählt einmal, bei seiner ersten Quelle):
| Quelle | ✓ Daten | ✓ von Hand | ✓ Seitenprofil | ! KI gelesen | ! Text gelesen | Datum der Quelle | ohne Zeiten |
|---|
Was keiner dieser Wege sicher lesen kann, zeigt die Karte gar nicht als Zeit, sondern nur im Wortlaut der Quelle. Termine auf Instagram oder Facebook liest die Karte nicht; Gruppen können ihre Termine über „Termin fehlt? Hier eintragen“ selbst melden.
Suchen, ohne unsere Wörter zu kennen
Auf dem Handy fragt die Karte zuerst „Was brauchst du?“. Wer dort Kleidung, Hund, Schulden oder jung eintippt, bekommt Vorschläge und muss die Kategorien dieser Karte gar nicht kennen. Ein Vorschlag schaltet die Kategorien an, in denen das Angebot steht. Wo es keine eigene Kategorie gibt — Schulden, Sucht, Gewalt, Wohnungsnot stehen alle unter „Beratung“ — sucht die Karte zusätzlich nach dem Wort im Namen des Eintrags. Dann werden es weniger Treffer, aber es sind die richtigen.
Neben der Kategorie trägt ein Eintrag Themen: Die Kategorie sagt, was ein Ort ist, das Thema, für wen. Eine queere Jugendgruppe bleibt deshalb eine queere Gruppe und trägt zusätzlich das Thema „Für junge Leute“ — sie ist unter beidem zu finden, und niemand muss sich entscheiden. Das Thema bekommen Jugendtreffs, Jugendgruppen und alle Einträge, deren Name oder Beschreibung junge Menschen anspricht; Fetisch-Orte, Tierarztpraxen und Polizeidienststellen bekommen es nie.
Schutz von Gruppen
Wir würden am liebsten jeden Ort sofort genau zeigen. Wir haben aber Sorge, dass eine gebündelte Karte von Gegnern dieser Gruppen als Liste für Anfeindungen oder Angriffe missbraucht wird. Die Karte soll Hilfe zeigen und keine Liste für Angriffe sein. Queere und trans Gruppen, die Termine queerer Vereine und Tauschorte in Cafés, Läden und Privaträumen stehen deshalb nur ungefähr auf der Karte (um bis zu 1,5 km verschoben) und ohne Adresse in Kalendern. Den genauen Ort gibt es einzeln über „Genauen Ort anzeigen“ oder direkt bei der Gruppe. Gruppen, die anders oder gar nicht erscheinen möchten, schreiben uns über das Impressum.